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14. Juni 2009 - Mein 8. Finish beim Bonn Triathlon
Bonn ist und bleibt mein Lieblings Triathlon - ohne wenn und aber!
Heute möchte ich zu meinem Start beim Triathlon in Bonn 2009 einmal vollkommen anders berichten als sonst. Nicht nur was meine Zeiten und Plazierungen betrifft, sondern mal angefangen von der Anreise bis zum Schluss.
Sonntag morgen um 4:15 Uhr war für mich die Nacht um! Deshalb musste ich auch am Vortag um 21:30 Uhr die Hochzeitsfeier meines Neffen verlassen, obwohl ich sehr gerne weiter geblieben wäre! Die Hochzeit in der Kirche und auch danach bei der Feier war super, schon alleine deshalb, weil mein Neffe seine italienische Lebensgefährtin geehelicht hat. Italienische und Deutsche Kultur zusammen vereint! Das hat mir persönlich sehr gut gefallen, weil ich es sehr gut finde, wenn sich andere Kulturen und Nationen entschliessen, eins zu werden!!!
Kurz vor 6:00 Uhr bin ich zusammen mit meinem Cousin, der mich nicht nur gefahren hat, sondern auch betreut hat, losgefahren in Gevelsberg. 1 Stunde Fahrt später und vor Ort stellte es sich dann heraus, das wir es genau richtig gemacht hatten, weil wir mit etwas Zeitbonus frühzeitig angereist sind. Kein grosser Andrang bei der Abholung der Startunterlagen und beim Betreten der Wechselzone, was bei nur einer Eincheckmöglichkeit im Vergleich zum Vorjahr goldrichtig war. Bei weit über 1.000 Startern wurde dies später ein kleines Problem.
Da der Schwimmstart - von 2 Autofähren - gut 4 Km oberhalb der Wechselzone liegt, werden alle Teilnehmer und Zuschauer sowie Begleiter mit Bussen der Bonner Verkehrsbetriebe zum Start gefahren. Ab 8:30 Uhr fahren die Busse in unmittelbarer Nähe der Wechselzone am Rhein los und dann haben alle reichlich Zeit vor dem Gang auf die Fähren, sich auf der Wiese am Rheinufer auf den Start vorzubereiten! Der Start wird mit insgesamt 6 Startgruppen in jeweils 5 Minuten Abstand durchgeführt. 10:20 Uhr erfolgte der 1. Start - mit Hawaiisieger Faris-Al Sultan und vielen anderen Profis, Frauen und den Altersklassen ab der AK M 60. Ich war in der 6. und letzten Startgruppe.
Die 3,8 Km lange Schwimmstrecke im Rhein ist für mich nach wie vor einfach geil :-) Das gibt es sonst bei keinem anderen Triathlon, bei dem ich sonst starte und es ist immer wieder ein Erlebnis! Meine Schwimmzeit - im Vergleich zum Vorjahr - war einige Minuten schlechter - weil ich nie Richtung Mitte Rhein gekommen bin, wo die Strömung stärker ist und man noch schneller schwimmen kann. Nach 35:33 Minuten verliess ich den Rhein und lief in die Wechselzone, um möglichst schnell auf die Radstrecke zu wechseln. Mein Wechsel war optimal, nun ging es für mich auf die anspruchsvolle und selektive 60 Km Radrunde mit knapp 700 Höhenmeter, die mit einigen steilen Anstiegen von bis zu 18 % gespickt ist! Das Wetter war im Vergleich zum Vorjahr von Anfang an besser, denn schon auf der Radstrecke war es trocken und warm mit Lufttemperaturen bis zu 25°. Ich wurde fast gar nicht überholt von anderen Trias, sondern konnte schon auf dem Rad viele Plätze gut machen. Die Uhr blieb beim Radfahren bei 2:12:43 Stunden stehen. Die Radzeit beinhaltet beide Wechselzeiten, die schätzungsweise zusammen ungefähr 6 Minuten betrugen. Genau kann ich es nicht sagen, weil ich genau wie im Vorjahr ohne Pulsuhr in Bonn den Triathlon absolviert habe! Der abschliessende Lauf über 15 Km bestand aus 3 Runden a 5 Km, die aus der Wechselzone rheinabwärts - Richtung Köln - auf einer Wendepunktstrecke gelaufen werden musste. Zahlreiche Zuschauer an der Strecke sowie eine Sambaband machten uns Trias alles noch etwas einfacher, zumal es auf der Laufstrecke vom Wetter her schwül wurde. Nach jeder Laufrunde ging es vorbei an vielen Zuschauern in der Wechselzone und alle Teilnehmer bekamen dort noch mal einen zusätzlichen Schub alles zu geben. 1:23:19 Stunden benötigte ich für die 15 Km Laufen und nach insgesamt 4:11:36 Stunden war ich glücklich im Ziel an der Rohmühle = Platz 18 ( von 28 ) in der AK M 55 und in der Gesamtwertung Platz 626 ( von 855 ).
Nachdem ich im Zielbereich mein Finishershirt erhalten hatte und mich etwas gestärkt habe, wurde schnell ausgecheckt aus der Wechselzone. Das Rad und meine Sachen ins Auto gepackt, kurz umgezogen und schon ging es auf die Rückfahrt nach Hause. Kurz nach Bonn fing es unterwegs auf der Autobahn kurz zu regnen an, was jetzt aber keine Rolle spielte, weil ich den Wettkampf ja im Vergleich zu 2008 trocken und ohne Regen beendet hatte.
Mit meiner Leistung und allen Zeiten war ich sehr zufrieden. Der Bonn Triathlon ist nach 8 Teilnahmen von mir dort immer wieder geil !!! Nun kann ich mich im Training voll auf meinen Saisonhöhepunkt am 2. August 2009 in Glücksburg beim OstseeMan konzentrieren, denn die nächsten 4 Wochen im Training werden noch einmal hart!
Einige Bilder vom Bonn Triathlon findet ihr hier ----> Fotoalbum mit Diaschau
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