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IRONMAN LANZAROTE CANARIAS / SPAIN 2006 - 20. Mai 2006
Finish beim härtesten IRONMAN DER WELT !!! - Erfolgreich beim 10. Start über die Ironman-Distanz von 3,8 KM Schwimmen - 180 KM Radfahren und 42,2 KM Laufen !
Die 15. Auflage des härtesten Ironman der Welt auf Lanzarote - Spanien mit Start und Ziel in Puerto del Carmen hatte ich mir für meinen inzwischen 10. Ironman ausgesucht. Das Rekord-Startfeld von 967 Triathlet/innen wurde dieses Jahr in 2 Startgruppen um 7.00 bzw. 7.01 Uhr - um das Gedrängel bei der ersten Wendeboje nach 160 Metern zu entschärfen - auf die 3,8 KM lange Schwimmstrecke geschickt. Die Athlet/innen mussten 2 Runden mit einem kurzen Landgang von 20 Metern absolvieren. Nach 1:43:09 Stunden verliess ich den Atlantischen Ozean in Puerto del Carmen und machte mich dann auf den Weg die härteste Ironman Radstrecke zu bewältigen!
Stürmischer Wind mit Böen von Windstärke 5 bis 6 - Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 KM/Std. - verschärfte die an sich schon harte Radstrecke von 180 KM zusätzlich, wobei der Wind im Vergleich zu den Vortagen sogar leicht nachgelassen hatte! Insgesamt 2551 Höhenmeter sind dabei zu absolvieren, mit zum Teil rauhen Strassenbelag, der einen ständig durchschüttelt und grosse Anforderungen an das Material stellt! Im Vorfeld wurde die wohl schnellste und gefährlichste Abfahrt vom Mirador del Rio im Norden der Insel jedoch entschärft - anstatt rauhem und grobkörnigen Asphalt - ein vollkommen neuer und glatter Strassenbelag! Bei sonnigen Wetter mit Lufttemperaturen von bis zu 26 ° erreichte ich nach insgesamt 7:52:22 Stunden auf dem Bike die Wechselzone am Strand von Puerto del Carmen und war mir schon da sicher, den Ironman Lanzarote 2006 zu finishen!
Beim abschliessenden Marathon über 42,2 KM standen mir nun 4 Runden a 10,5 KM auf einer zum Teil welligen und sonnigen Wendepunkt-Laufstrecke - ohne Schatten ! - entlang der Strandpromenade bevor. Die ersten 2 Runden konnte ich ohne grössere Probleme laufen. Ab KM 30 musste ich dann wie viele andere Triathlet/innen den extremen Bedingungen Tribut zollen und einige Gehpausen einlegen. Für den Laufkurs benötigte ich 5:16:01 Stunden.
Den Zieleinlauf vor auch noch zu diesem Zeitpunkt vollen Zuschauertribünen habe ich wie bei keinen anderen Ironman zuvor genossen. In der Gesamtzeit von 15:08:57 Stunden habe ich den HÄRTESTEN IRONMAN-TRIATHLON DER WELT gefinished und den 751. Platz der Gesamtwertung belegt und wurde 29. von 42 Startern in der AK 50 !!!
NOW I AM A REAL IRONMAN !!!!!!!
Ich kann der 8-fachen IRONMAN HAWAII Siegerin PAULA NEWBY-FRASER nur beipflichten, die nach ihrem Finish beim Ironman Lanzarote 1997 gesagt hat :
YOUR IRONMAN CHARISMA IS NOT COMPLETE WITHOUT DOING THIS RACE !!!!!!!
IRONMAN KÄRNTEN - KLAGENFURT / AUSTRIA - 04. Juli 2004
Der 7. IRONMAN - Start meiner Triathlon-Karriere!
Die Schwimmstrecke führt durch das klare Wasser des Wörthersees. Nach dem Start morgens um 7.00 Uhr zwischen allen drei 120 m langen Badestegen des Klagenfurter Strandbades mussten 1892 Triathlet/innen aus 42 Nationen zunächst 800 m geradeaus in den See schwimmen. Nach zwei Wendebojen kommt man zurück zum Strandbad und muss nach einem kurzen Landgang vorbei am Jachthafen die letzten 800 m im Lendkanal zurücklegen. Links und rechts vom Lendkanal sorgen die Zuschauer für einen stimmungsgewaltigen Auftakt des IRONMANS und tragen die Triathlet/innen förmlich zum Schwimmausstieg an der Wechselzone. Für die 3,8 KM lange Schwimmstrecke benötigte ich 1:38:44 Stunden und wechselte nach weiteren 4:48 Minuten auf mein BIKE.
Nun folgt die Radstrecke des KÄRNTEN IRONMAN AUSTRIA Triathlon, die aus 3 Radrunden zu jeweils 60 KM besteht. Es ist eine landschaftlich schöne Radstrecke, die zunächst überwiegend flach ca. 20 KM um den Wörthersee führt. Dann geht es wellig und bergig weiter, mit dem Anstieg auf den Rupertiberg, wobei hier die max. Steigung 10 % beträgt. Die letzten ca. 22 KM führen überwiegend bergab und flach zum Wendepunkt am Europapark, wo es auf die 2. und 3. Radrunde geht. Erst nach Abschluss der 180 KM wird durch den Europapark in die Wechselzone eingefahren. Speziell in St. Egyden - an einer kurzen Steigung - sorgen zahlreiche Zuschauer an der Radstrecke für tolle Stimmung. Am Rupertiberg begrüsst ein DJ jeden Triathlet/in und erleichert hier den Anstieg.
Für mich lief es auf den ersten 2 Radrunden sehr gut und ich war unterwegs zu einer neuen persönlichen Radbestzeit von ca. 6 Stunden. Doch nach insgesamt 125 KM - am Anfang der 3. Radrunde - plötzlich ein starker Krampf im rechten Oberschenkel oberhalb des Knies. Ich musste sofort stoppen und habe minutenlang gedehnt, sowie Magnesium und Kohlenhydrate zu mir genommen und viel getrunken. Kurz habe ich über einen Ausstieg nachgedacht und dann aber beschlossen weiter zufahren. Doch es war mir nicht mehr möglich vollen Druck auf die Pedale zubringen und ich bin auf der 3. Radrunde über 30 Minuten länger unterwegs gewesen als in Runde 1 und 2! Nach 180 KM betrug meine Radzeit 6:44:55 Stunden und nach 4:37 Minuten Wechselzeit ging ich auf den abschliessenden Marathon über 42,195 KM.
Zum Abschluss des KÄRNTEN IRONMAN AUSTRIA folgt nun der Marathon. Die Laufstrecke ist komplett flach und ist in 2 Runden zu jeweils 21,1 KM zu absolvieren. Aus der Wechselzone heraus geht es zuerst nach Krumpendorf, durch das Parkbad und zum Wendepunkt 1. Weiter läuft man dann zurück in die Ironman City und von dort den Lendkanal entlang bis ins Herz der Klagenfurter Altstadt. Der Wendepunkt 2 in der Innenstadt ist der LINDWURM, das Wahrzeichen Klagenfurts. Während des Marathons kommt man fünf Mal an der Ironman City vorbei, wo zahlreiche Zuschauer die Triathlet/innen durch Applaus und Anfeuerungen vorantreiben.
Für den Marathon benötigte ich 6:05:34 Stunden und musste hier zum einen den Oberschenkel-Problemen der 3. Radrunde sowie den fehlenden Laufkilometern in der Vorbereitung bedingt durch meine Sprunggelenkverletzung und die daraus entstandenen Probleme mit der Achillessehne Tribut zollen.
In der Gesamtzeit von 14:38:38 Stunden beendete ich den IRONMAN KÄRNTEN in Klagenfurt und erreichte den Gesamtplatz 1639 und Platz 155 in der Altersklasse M 45.
Besonders zu erwähnen in KLAGENFURT ist der Zieleinlauf - vorbei an vollbesetzten Tribünen mit Zuschauern - die bis Mitternacht ausharren und warten bis der letzte Triathlet das Ziel erreicht hat. Der IRONMAN in KLAGENFURT wird mir trotz meiner Probleme immer in guter Erinnerung bleiben - NETTE LEUTE - GASTFREUNDLICH - WUNDERSCHÖNE LANDSCHAFT !!! Ein schönes Fleckchen Erde um einfach auch mal “nur” die Ferien oder den Urlaub dort zuverbringen!
IRONMAN SWITZERLAND 2003 - ZÜRICH - 27. Juli 2003
Mein 5. IRONMAN !
Sonntag morgen um 7.00 Uhr waren 1.200 Triathlet/innen aus 37 Nationen ( war ein neuer Teilnahmerekord in Zürich ) am Start in Zürich. Es war mein 3. Beachstart beim IRONMAN - wie immer ein unglaubliches und tolles Erlebnis. 3,8 KM Schwimmen ( 2 Runden ohne Landgang ) im ZÜRICH-SEE, in ruhigem Wasser lagen vor mir. Es lief gut und nach 1:40:07 Stunden erreichte ich den Schwimmausstieg an der LANDIWIESE und wechselte dort recht zügig auf das Bike.
Nun waren 3 Runden a 60 KM zufahren. Die ersten 20 KM entlang des Zürich-Sees waren flach und dann ging es 13 KM bergig sowie wellig mehr rauf als runter, bevor es in zum Teil rasanten Abfahrten ( bis zu 80 KM/Std. ) wieder am Start/Zielbereich vorbei zum HEARTBREAK-HILL ging. Ein kurzer knackiger Anstieg von 1 KM mit bis zu 18% Steigung - ein Berg wie ich ihn gerne mag. Dort war bei jeder Runde “ Tour de France-Stimmung “ mit tollen Zuschauern, die jeden Teilnehmer - egal ob Profi oder Age-Grouper - regelrecht den Berg hinauftrieben. Auf den ersten 80 KM beim Bike lief es gut bei mir, doch dann bekam ich Rückenprobleme, die trotz Dehnübungen und verändern der Sitzposition nie ganz vorbei waren. Vielleicht sollte ich noch eine weitere Sitzplatz-Optimierung durchführen. Nach 7:10:21 Stunden auf dem Rad war ich wieder in der Wechselzone.
Die letzte Etappe - der Marathon - bestand aus 3 Runden a 14 KM. Trotz weiter anhaltenden Rückenschmerzen lief ich - mit einigen Gehpausen und Dehnübungen - die 42,195 KM in der Zeit von 5:44:17 Stunden und finishte in der Gesamtzeit von 14:43:36 Stunden. Ich belegte den Gesamtplatz 889 und Platz 69 in meiner Altersklasse M 45. An der Ziellinie warteten im Regen - der kurz nach Beginn meines Marathons einsetzte - meine MUTTER und meine SCHWEIZER FREUNDE Thomas Gloor und Tom Läubli. Nun kam die bei meinen Freunden übliche Sektdusche - entweder für das 1. Finish in Zürich oder für die HAWAII-Quali !!! Jetzt weiß ich auch wie sich die Formel-1 Rennfahrer bei der Siegerehrung fühlen!
Es war ein toller Tag. Auch für meine Mutter, die auch einmal einen IRONMAN von mir LIVE erleben wollte. Besonders zu erwähnen ist auf jeden Fall noch die Gastfreundschaft von Thomas Gloor und seinem Vater Willy aus Unterkulm, bei denen meine Mutter und ich 1 Woche wohnten.
Die gesamte Triathlon-Veranstaltung mit 1.200 Startern beim IRONMAN am Sonntag und den diversen Rennen am Vortag mit rund 4.000 Triathlet/innen von den IRON-KIDS bis zu den älteren Teilnehmern über diverse Sprint- und Kurzdistanzen mit vielen tollen Zuschauern an der Strecke und im Zielbereich kann ich nur weiterempfehlen und werde vielleicht nächstes Jahr wiederkommen - diesmal als Zuschauer!
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